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Ich finde ja, Theater und Sport sind ein tolles Paar. Neulich  im Schauspielhaus  habe ich die Titel des Spielplans nebeneinander gesehen. Da waren viele Blogüberschriften dabei. Heute passt zum Beispiel: „Und auch so bitterkalt“ Es ist ja nicht nur der Regen da draußen. Es ist auch die Schweinekälte, die mich mal wieder davon abhält,  zum Radtraining raus zu gehen. Eine Bauernregeln im Triathlon heißt: Der gute Athlet wird im Winter gemacht. Ich finde den Spruch unverschämt. Ich bin eine ausgewachsene Frostbeule und habe eine andere Regel aufgestellt. Gehe niemals bei unter 15 Grad auf´s Rad. Ich hasse es auch, völlig durchgefroren Schwimmen zu gehen. Der Sprung ins kalte Wasser tut fast so weh wie Blutabnehmen. In den letzten Jahren habe ich deshalb immer bis zu den Osterferien gewartet und bin erst im Trainingslager auf Mallorca auf´s Fahrrad gestiegen. Nicht bei Regen. Versteht sich. Überschuhe hatte ich keine, auch keine lange Radhose. Dann lieber mehr laufen, da wird´s irgendwann immer warm. Geschwommen bin ich  vorsichtshalber gar nicht, höchstens dreiviermal vor einem Rennen, aber bitte mit Neopren und bei  über 20 Grad Außentemperatur.

Dieses Jahr läuft das anders: Ich habe Überschuhe gekauft, zwei warme, lange Radhosen, (Handschuhe muss ich mir immer noch leihen). Ich habe schon fast tausend Radkilometer zusammen und gehe zweimal die Woche schwimmen. Manchmal sogar dreimal, stehe freitags um 5:20 Uhr zum Frühtraining auf. Warum? Weil ich es will. Unbedingt. Weil ich mein „Wunder von Hamburg“ will. Weil das ein irres Rennen wird und weil ich so viele nette Leute um mich  habe, die auch so verrückt nach Sport sind wie ich.

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